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Chronik des Schützenvereins Westrupaufgezeichnet zum 75-jährigen Bestehen im Jahre 19821. Gründung des VereinsWer vor 75 Jahren den Anstoß zur Gründung unseres Schützenvereins gegeben hat, ist heute nicht mehr genau festzustellen, da sämtliche Unterlagen im Jahre 1945 verloren gegangen sind und wir dadurch nur noch aus alten Erzählungen aufzeichnen können.
Der Verein gab sich den Namen "Stemweder Schützenverein", wahrscheinlich, weil Westrup dem Stemweder Berg am nächsten liegt und nach dem Willen jener Gründer die Schützenfeste immer am Abhang dieses Berges gefeiert werden sollten. 2. Die StatutenDie Statuten aus dem Jahre 1907 haben heute nur noch einen geschichtlichen Wert. In den 75 Jahren hat sich so manches geändert, so daß wir sie nicht mehr als Grundlage im Vereinsleben gebrauchen können. Es war noch die kaiserliche Zeit. Die Schützen waren zumeist auch Mitglieder des Kriegervereins, der als zweiter Verein im Dorf bestand. Alles war damals militärisch aufgezogen. Da gab es zum Beispiel den Zapfenstreich und es gab auch ein Ehrengericht. 3. Schießstand und FestplatzUnser Verein hatte gleich nach der Gründung ein Gewehr. Mehr Sorge bereitete die Errichtung des Schießstandes. Wohl hatte Hohlt Nr. 2 für 20 Jahre einen Geländestreifen, heute in der Nähe Förster Thiel, zur Verfügung gestellt, die Herrichtung erforderte aber viel Arbeit, die vollständig in Eigenleistung erbracht werden mußte. Der Festplatz wurde von Meier 4 zur Verfügung gestellt. Im Jahre 1953 wurde dann dem Verein für die Dauer von 20 Jahren vom Bauunternehmer Wilhelm Niemeier ein neuer Festplatz unentgeltlich zur Verfügung gestellt, als Gegenleistung mußte sich der Schützenverein Westrup verpflichten, sämtliche Erd- und Planierungsarbeiten zu übernehmen. Bei diesem Festplatz handelt es sich um das heutige "Freudeneck". 4. Die VereinsfahneAufgrund von Geldknappheit konnte die erste Vereinsfahne erst im Jahre 1922 angeschafft werden. In den Jahren vorher wurde eine selbstgenähte grüne Fahne vorangetragen. Diese im Jahre 1922 erstandene Fahne ging jedoch 32 Jahre später beim Brand des Vereinslokals Schwarz in Flammen auf. 5. Wichtige Daten aus der Geschichte des VereinsZwei Weltkriege sind über den Verein dahingegangen und ließen das Vereinsleben ruhen, einmal 6 Jahre lang, das zweite Mal 9 Jahre lang. |



