06.02.2012
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Amsterdam 2000

Auf nach Holland! Land der Windmühlen, des Käses und der unbegrenzten Rauchkultur! So hieß das Motto unserer 2000er-Tour...

Los ging es am Samstag morgen, wie immer vor der Gaststätte Grunwald. Dort traf uns denn auch schon der erste Schock, als dem Organisator Clausen nach einem Anruf bei unserem Amsterdamer Hotel mitgeteilt wurde, dass unsere Buchung wohl doch nicht registriert wäre, und leider alles belegt sei.

HURRA!

Während der ca. vierstündigen Busfahrt gelang es ihm jedoch noch, ein Hotel "etwas außerhalb" (ca. 20 km!) zu finden.

Nach dem Einchecken im Hotel (was in unserem Fall hieß: Endlich mal 'ne Flasche Bier im Bett trinken statt im Bus...) ging es in die Innenstadt, wo wir gemeinsam eines der größten Kulturgüter Hollands besuchten (...neben van Gogh und Rembrandt natürlich!): Das SEXMUSEUM!

Nach diesem Besuch hatten wir schon die ersten Schützenbrüder verloren und dem Rest tropfte der Sabber aus dem Mund. Weiter ging es zu einem gemeinsamen Kneipenbesuch, wo man sich dann den Fußballknüller des Jahrhunderts auf Großbildschirm anschauen konnte: Holland vs. Malta! (oder war es Zypern?)

Hierbei machte sich schon der übermäßige Alkoholgenuss einiger unserer Jungs bemerkbar, die plötzlich mit lautstarken ORANJE! ORANJE! - Rufen die Kneipe zum wackeln brachten - ts...ts...

Danach streunte man in einzelnen Gruppen durch das Amsterdamer Vergnügungsviertel, und von den Exzessen der Nacht hörte man dann erst am nächsten morgen, hier aber einige Auszüge:

Unser Organisator K.C. berichtete von seinen Panikanfällen, als während seines öffentlichen Uriniervorgangs an eine Litfaßsäule eine Gestalt aus einem Hausboot sprang und in auf holländisch zutextete. Bei genauerem Hinsehen stellte sich die Gestalt dummerweise als eine Politesse heraus. Dank K.C.'s überwältigendem Charme beließ diese es jedoch bei der Ermahnung, er möchte doch -wenn er schon öffentlich pissen müsse- bitte eine Gracht benutzen! Versteh' einer die Holländer...

D.F. (besser bekannt als "Marke" oder "Makke") erlebte sein Inferno nachdem er  in einem sogenannten "Coffeeshop" es nicht mit Kaffeetrinken hatte bewenden lassen, sondern zu seinem übermäßigen Bierkonsum auch noch auch noch die Wirkung eines fremdartigen Krautes, dass bei uns leider verboten ist, rauchenderweise austestete...

Das Ende vom Lied für ihn war, das er beim darauffolgenden Besuch einer Pizzeria sich nicht mehr ganz sicher auf dem Stuhl halten konnte und deshalb doch lieber vor dem Lokal auf uns warten wollte.

Draußen bemerkte er dummerweise, dass es auch mit dem Stehen nicht mehr so wollte.

Das nächste mal gesehen wurde D.F. angeblich in den frühen Morgenstunden auf einer in unserem Hotel stattfindenden Hochzeit, zu der er sich wohl selbst eingeladen hatte!

Eine größere Abordnung unseres Vereins, im wesentlichen bestehend aus oben bereits erwähntem Organisator, unseren "Jungs vom Waldfrieden", B.H., unserem König sowie B.R. hielt es für nötig, dem weltbekannten Moulin Rouge einen Besuch abzustatten.

Der ebenfalls beteiligte G.W. hatte auf der Rückfahrt am nächsten Tag kein anderes Thema mehr zu bieten als "diese Frau, die eine Zigarre mit einem Körperteil rauchte, also nee - das glaub' ich einfach nicht, also nö, das gibt's ja gar nicht..."

Am Sonntagmorgen besichtigten wir dann noch die Ajax-Arena, das im Moment wohl modernste Fußballstadion der Welt (Link: www.ajax.nl ).

Davon waren wohl fast alle schwer beeindruckt, denn es ist wahrlich ein echter Fußballtempel!

(O-Ton Clausen: Nur der untere Rang, der würde mir ja für meinen FC St.Pauli schon reichen!)

Danach ging es dann mit freundlicher Unterstützung eines langsam wieder ansteigenden Alkoholpegels gen Heimat, wo die Fahrt mit einem Manta-Teller bei Grunwald's Dieter abgeschlossen wurde.

Amsterdam