Start Jungschützen Jungschützenfahrten Rüdesheim (Rhein) 1998
06.02.2012
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Rüdesheim (Rhein) 1998

Die bis dato letzte durch Markus Meier organisierte Fahrt führte uns 1998 in die Weinstadt Rüdesheim am Rhein.

Schon auf der Busfahrt zeigte sich die ganze Kreativität unserer Gruppe - Gordon Ehlert verschaffte der Entwicklung der deutschen Sprache einen weiteren Quantensprung: "Wer kennt'n Wort mit 23 "Ö"? Keiner?

FICKÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖN!"

DANKE GORDON!

Am Ziel angekommen, erwartete uns nach dem Einchecken in der Pension erstmal das Weinfest mit 'ner Menge Federweißem!

Dann ging es zum Ritteressen in einen ehemaligen Kerker, wo wir auf einen Betriebsausflug einer Abteilung der Fa. Körcher stießen.

Daraufhin meinte J.M. erst mal, er müsse denen ein wenig Plattdeutsch beibringen - der Erfolg war eher mäßig!

Kräftig angeheitert engagierte uns der Kerkerwirt noch als Gesangsensemble für einen nebenan stattfindenden 70. Geburtstag - die Groupies rasteten aus bei unserem Anblick!

Danach verlor man sich in Grüppchen in der Rüdesheimer Innenstadt ( ca.2 Dissen - ein Schuppen Marke Empire im Westentaschenformat und das "Gnom" - Eine Dome-Variante mit Neue Deutsche Welle - Einschlag, der Laden hatte ungefähr die Größe eines Klos...)

Erwähnenswert in Rüdesheim auch noch eine einigermaßen coole Musikkneipe, in der wir einen Ecktisch  ergattern konnten.

Dieser Fensterplatz war ein wahrer Glücksgriff, wie sich später herausstellte: Denn C.S. wurde das alles irgendwann zu bunt, und im blieb nur noch die Möglichkeit schnell das Fenster zu öffnen und seinen Mageninhalt auf dem darunterliegenden Bürgersteig zu entleeren...

Angenehm an Rüdesheim war auch die familiäre Atmosphäre - man traf tatsächlich mal am Rhein einen schlafenden Jungschützen!

Besagter Mensch war es auch, der nach seinem Zusammenbruch auch gleich seinen Pensionsschlüssel verschlüchtert hatte und darauf einige lange Stunden vor dem Haus auf den nächsten Schützenbruder, der ein Bett suchte, warten musste (gut geschlafen, D.F.?).

Am Sonntag morgen ging es dann noch zur Weinprobe.

Hier fanden wir heraus, dass man einen stolzen Weinbauern sehr schnell fuchsig machen kann, wenn man (noch mit dem Kater der letzten Nacht) einfach mal behauptet: "Bah der Wein kippt ja fast um, so sauer wie der is!"

Danach besuchten wir noch mit dem kompletten Reisebus den örtlichen McDoof und dann ging nach Hause zum traditionellen Abschluß beim Dicken - Manta-Teller-Essen!

Rüdesheim