Start Jungschützen Jungschützenfahrten Göteborg, Schweden 1997
06.02.2012
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Göteborg/Schweden 1997

Die von Markus Grube organisierte Fahrt ging diesmal schon am Freitag Mittag in Lemförde am Bahnhof los.

Von dort starteten wir mit dem Bummelzug über Bremen und Hamburg nach Kiel - dem Abfahrtshafen unserer Fähre nach Göteborg!

Mehr als jede andere Fahrt stand diese Tour unter dem Motto "Der Weg ist das Ziel!", denn von Göteborg sah man nicht sooo viel...der größte Spaß war halt die Fahrt auf der Fähre!

Doch bis dahin war es erst mal noch ein weiter Weg, denn unser Organisator hatte die Zugverbindungen ein bissken knapp geplant... In Hamburg wurde man brutal von ihm vom Bahnhofsklo gerissen, man hatte kaum noch Zeit, seinen "besten Freund" mitzunehmen, und irgendwo mitten in Schleswig-Holstein brachte er sogar die Deutsche Bahn dazu, einen Anschlußzug auf uns warten zu lassen ("Herr Lokführer, wir sind ungefähr hundert Mann und unheimlich wichtig - Der Zug MUSS warten!")

Auf der Fähre (mördergroß - ich glaub es war die "Peter Pan") nutzte man dann erst mal die damals noch vorhandenen Vorzüge eines Duty-Free-Shops um später in der Borddisco mit unterschiedlichem Erfolg mit einer Schülergruppe aus Norwegen anzubandeln:

R.L. verbrachte den halben Abend spaziergehenderweise mit einer Tuse auf dem Außendeck, während "Waldfriedenmann M.W." ziemlich schnell mit einem Mädel in der Kabine verschwandt und langen Gesprächen über Philosophie und bildende Kunst frönte...he...he!

(Später bei 'nem Sit-In in einer unserer Kabinen die Frage an besagtes Mädel: "Wo isn M.W.?" Antwort in gebrochenem Deutsch: Och, der schläft, der is ziemlich geschafft....")

Nachdem unser ausländischer Gast Elbo (iiih...der ist Arrenkamper!) noch die Durchschlagskraft der Wodkamarken "Absolut" und "Black Death" testen durfte, erreichten wir am Samstagmorgen schließlich Göteborg.

Hier waren die meisten jedoch nur zu einem kurzen Innenstadtrundgang in der Lage, der aber bleibende Spuren bei den Schweden hinterlassen haben dürfte.

Bilanz:

  • einen Straßenkünstler übelst verärgert
  • einen "Guardian Angel" total verarscht
  • eine Rolltreppe im Einkaufszentrum zum Erliegen gebracht
    (Schadenersatzansprüche bitte an:
    Carsten Schmidt
    Große Holz 11
    32351 Stemwede
    GERMANY)

Nach etwas gesitteterer Rückfahrt erwartete uns dann am Sonntagmorgen  in Kiel der Bus, der uns wieder gen Heimat bringen sollte.

Inklusive dem wohl härtesten Busfahrer, der uns je untergekommen ist: Bei einem unvermeidlichen Zwischenstopp auf der Hamburger Reeperbahn vertrieb er sich die Zeit damit, mitten auf besagter Vergnügungsmeile Töpfe und Pfannen zu verkaufen!

Später gerieten wir in einen Stau - man wachte auf, schaute aus dem Fenster und fragte sich: "Hmmm, die ganzen Autos stehen, also haben wir 'n Stau, aber warum fahren wir als einzige weiter?" Der verrückte Hund brachte uns mal eben auf dem Standstreifen nach Hause!

Kurz vor Schluß flog er dann in Wehdem noch fast aus der Kurve, aber das fiel dann auch kaum noch ins Gewicht...

Die Fahrt endete wie fast immer am Sonntagabend bei Grunwald's mit einem Abschlussessen.

Göteborg

 

Fotos