Jahreshauptversammlung 2011: Schützen danken Bernhard Varenkamp
Ausgeschiedener Vereinschef wird zum Ehrenmitglied ernannt – Markus Meier hält die Laudatio
Der Schützenverein Westrup hat seinem am Samstag ausgeschiedenen Vorsitzenden Bernhard Varenkamp für dessen Verdienste gedankt. Er ist einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt worden.
Varenkamps Nachfolger ist Markus Meier (wir berichteten in der Montagausgabe). Der bisherige erste Schießwart wurde zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt. Bernhard Varenkamp hatte den Verein 16 Jahre lang geführt. Markus Meier hielt die Laudatio auf seinen Vorgänger – mit spürbarer Hochachtung und Respekt vor dessen Leistungen: »Der Schützenverein Westrup kann am Freudeneck eine der schönsten Schützenhallen rund um den Stemweder Berg sein Eigen nennen. Viel Zeit, Fleiß und Liebe stecken auch von Bernhard Varenkamp in dem Schmuckstück unsres Vereins.« Und genau so viel Elan habe der ehemalige Vorsitzende auch in die übrige Vereinsgemeinschaft investiert. Der neue Vorsitzende fasste die Laufbahn seines Vorgängers und dessen Verdienste zusammen: Seit 40 Jahren ist Bernhard Varenkamp Mitglied im Schützenverein Westrup. Im Alter von 16 Jahren wurde er offiziell in den Kreis der Jungschützen aufgenommen. 1994 kam die Aufnahme Bernhard Varenkamps in den Vorstand als Beisitzer. Gleich ein Jahr später, also 1995 erfolgte die einstimmige Wahl zum Vorsitzenden. 16 eigene Schützenfeste, davon zwei Verbandsfeste, das große 100-jährige Jubiläumsfest, das gelungene Kreiskönigsschießen und natürlich das eigene Königsschützenfest im Jahr 2000 rief Markus Meier in Erinnerung, »Apropos Könige – du hast in jedem Jahr einen König oder eine Königin proklamieren dürfen«, rechnete Markus Meier seinem Vorgänger eine nicht selbstverständliche Leistung an. Die Ehefrau, Heidemarie Varenkamp, ließ Markus Meier in seinen Worten nicht außen vor. »Ich möchte nicht wissen, für wieviele Stunden du deinen Bernd an den Schützenverein abgegeben hast. Dies wird oft vergessen. Und wie heißt es doch: hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau.«
Quelle: Westfalen-Blatt Nr. 14 vom Dienstag, dem 18. Januar 2011
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